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Von seinem unbegrenzten Vertrauen gegen Gottwill ich ein Beyspiel anführen, das ich selbst erlebt ha-be. Als die Franken —> über die Gott alles Unheilverhängen wolle -— bey Beit-Nuba ohnweit Jerusa-lem, wo sich damahls der Sultan aushielt, standen,erfuhr er durch seine Kundschafter, daß sie gesonnenwaren, Jerusalem zu belagern. Sogleich berief er denKriegsrath, und fragte, ob man es für gut befände,das er in der Stadt bliebe. Alle riechen ihn davonab: es wäre bester, sagten sie, wenn er mit einemTheil der Armee den Feinden entgegenrückte, und siedurch Abschneidung der Zufuhr, so wie bey PtolemaiS,in die Enge triebe: sie selbst wollten unterdessen schondie Vertheidigung der Stadt über sich nehmen. Alleiner merkte sehr wohl, daß sie anders dachten, als sie re-deten, und blieb also in der Stadt, die gewiß, wenner sich entfernt hatte, auch von allen übrigen wäreverlassen worden.
Kaum war die Versammlung aus einander ge-gangen, so ließen ihm die Mitglieder derselben wiederzurücksagen, sie könnten unmöglich hier ausdauern,wenn nicht sein Bruder Almaiich Aladil, oder einervon seinen Söhnen, der das mehreste Ansehn hätte,Stand hielt. Hieraus konnte er zur Gnüge abneh-men , daß alle davon gehen würden. Die ganze fol-gende Nacht, die ich bey ihm zubrachce, beschäfftigteihn dieser quälende Gedanke. Es war eben Winterund unsre Mannschaft äußerst geringe. Wir überleg»ten reisiich, was uns in dieser mißlichen Lage zu thuuübrig bliebe, bis ich ihn endlich aus Schonung fürseinen abgezehrten schmächtigen Körper bat, sich aufsBette zu werfen. Ich sehe, antwortete er, ihr seydschläfrig, und stand sogleich auf. Kaum hatze ichmein Haus erreicht, und dort ein kleines Geschäfte un-ter-