medanksmus angegeben haben: Bekenntnis; eines ein-zigen Gottes: Beobachtung der angeordneten Gebe-te: Almofengcben: Fasten im Monat Ramadan: undWalksarth zu dem allerheiligsten Orte.
Saladin besaß ganz ungewöhnliche Kenntnisseder Theologie, die er aus den Unterredungen mit denvorzüglichsten Gottesgelehrten geschöpft hatte. Beytheologischen Untersuchungen, die in seiner Gegenwartangestellt wurden, enthielt der Ausspruch, den er that,jederzeit sehr viel Vortreffliches, wie wohl man ihnin den Schriften der gelehrtesten Ausleger vergebenssuchen würde. In der Religion war er orthodox, ganznach dem Sinne der vornehmsten Theologen. DieDogmatik, welche ihm Doctor Kotboddiu von Nisa-bur aufgesetzt hatte, war ihm so werth, daß er selbstseine Kinder daraus unterrichtete.
Die Gebete verrichtete er eben so eifrig als un-ausgesetzt. Er gestand es selbst, daß er schon seitvielen Jahren, sie eben so, als in einer öffentlichenVersammlung zu geschehen pflegt, beobachtet habe.Wenn er krank war, mußte ihn ein Geistlicher besu-chen, und er selbst ließ sich dann in die Höhe richten,um in dieser Lage beten zu können; denn nichts warihm heiliger als die Beobachtung der einmahl einge-führten Ceremonisn. Er hatte auch Gebete, die erin der Nacht, wenn er erwachte, und andere dieer vor der Morgenandacht verrichtete. Diese Gebetesetzte erst» lange fort, als er Kräfte des Geistes in sichfühlte. Selbst während seiner letzten Krankheit habeich ihn stehend seine Andacht halten sehen, und nurdie drei) Tage hindurch, da er seines Verstandes nichtmächtig war, wurde dieser Gottesdienst ausgeseht.Ueberstel ihn unterwegeS die Stunde des Gebets, sostieg er ab, und verrichtete seine Andacht.
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