Universalhistorische Übersichtrc. xix
Ansehens gearbeitet hatte, so änderte doch der Pur--^ pur seine Gesinnungen. Er hatte eine einzigesch« Tochter, die Erbin seiner beträchtlichen Güter inN Sachsen; durch ihre Hand konnte er seinen fünf-tigen Eidam zu einem mächtigen Fürsten machen.E: Da er als Kaiser nicht fortfahren durfte das Her-
zogthum Sachsen zu verwalten, so konnte er denN- Brautschatz seiner Tochter noch mit dieftm wichri->ch, gen Lehen begleiten. Damit noch nicht zufrieden,ch, erwählte er sich den Herzog Heinrich von Bayern,einen an sich schon sehr mächtigen Fürsten, zum»O Eidam, der also die beyden Herzogthümer BayernW. und Sachsen in seiner einzigen Hand vereinigte.M Da Lothar diesen Heinrich zu seinem NachfolgerüiM im Reich bestimmte, das schwäbisch-fränkischeM Haus hingegen, welches allein noch fähig war,iM der gefährlichen Macht jenes Fürsten das Gegen-xi, l»! gewicht zu halten, und ihm die Nachfolge streitigM W machen, nach einem festen Plan zu unterdrücken^ iiii strebte, so verrieth er deutlich genug seine Gesin-
N, ^ nung, die kaiserliche Macht auf Unkosten der
ständischen zu vergrößern.
Herzog Heinrich von Bayern, jetzt Tochter-^ mann des Kaisers, nahm mit neuen Verhältnissen^- ein neues Staarssystem an. Bis jetzt ein eifriger^ Anhänger des hohenstaufischen Geschlechts, mitA ^em er verschwägert war, wendete er sich auf cin-ßi ^ b-- mal