VI!
Vorerin n erring.
chen er bey den Gläubigen bekannt ist:„Der tiefsinnigsten Doktoren allertiefsin-nigster, der Andächtigen allerandächtig-ster, der Born der Tugend und Weisheit,der Erbe der prophetischen Lehren, derEnträthslcr schwieriger Religionsfragen,der unwidersprechlichste Entscheidet', derSchlüssel zu den Schätzen der Wahrheit/die Lampe der dunkelsten Spitzfindigkei-ten." Und eben diese hohe Person soll,nach Schüttens Meynung, auch Bohadinvorgestellr haben, dessen Nähme schon (dasarabische Wort für Preis der Reli-gion) auf eine geistliche Würde hinzuwei-sen scheint. Der Geist, in welchem dasganze erste Buch abgefaßr ist/ verräth viel-Niehr den Mufti als den politischen Ge-schäfftsmann; Frömmigkeit ist die Tugend,welche er an seinem Helden in das HellesteLicht stellt. Indem er mit einer kaumverzeyhlichen Kürze über Begebenheitenans Saladins Leben hinwegeilt, welchedie Wißbegierde am meisten interessieren,so verbreitet er sich über dieAndachrsübun-gen seines Helden mit einer ermüdendenUmständlichkeit. So oft auch der Nähme
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