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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
392
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daß er würdig und geschickt sey, auf dem apostolischenStuhl zu sitzen, und die Eintracht zwischen der Kircheund dem Reich zu erneuern und zu erhalten.

Bey so bewandten Umständen, da die Gegenpar-tei) Anstalten machte, den getroffenen Vergleich gänz-lich zu übertreten, verboten wir ihr, in des allmächtigenGottes , aller Heiligen, und unserm Namen, ohneunfern Willen den Roland mit dem päbstlichen Man-tel zu bekleiden. Weil sie aber unfern Vorstellungenkein Gehör gaben, so suchten wirihnenzuvorzukommenund daher kam es, daß wir auf Bitten des Volks,durch die Wahl des gesammten CleruS, mit Zustim-mung fast des ganzen Senats, und aller EapikanenBaronen, Edeln, so wohl derer, die innerhalb als dieausserhalb der Stadt lebten, dem von uns erwähltenCardinal den Mantel anzogen, ihn auf den Sitz desH. Petrus setzten, und von da unter einer feyerlichenBegleitung in das Schloß einführten. Die Cardinälevon der Gegenpartey begaben sich in die Burg des H.Petrus, wo sie über acht Tage eingejperrt blieben. DieSenatoren ließen sie endlich abziehen, worauf sie denzwölften Tag nachher, welches nie erhört ist, in der BurgCisterna genennt, zwischen Aritia und Terracina, demCanzler Roland den Mantel umthaten, und ihn denfolgenden Sonntag einweihten entweihten, wol-len wir sagen. Von Stund an schickten sie Gesandtean alle italienische Beschösse ab, die sie mit derExcom«munication und lebenslänglicher Entsetzung von ihrenAemtern bedrohten, wenn sie sich zur Consecration desvon uns erwählten Pabsteö einfinden würden, derdemohngeachtet am ersten Sonntag des Oktobers,aus göttlicher Vollmacht, mir allen. Ehren consecrirtworden ist.

Dieß