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UebrigeNs berief Occavian, so lange er in derStadt war, und auch nachdem er sie heimlich verlassenhatte, viele Bischöffe zusammen, um sich von ihnen ein-weyhen oder vielmehr entweihen zu lassender konnteaber zur Bestätigung seiner wahnsinnigen Frechheitriurden einzigen Bischoffvon Ferrencino aufseineSei-te bringen. So sehr er auch durch Drohungen, Gewalt,Bestechungen, und Schmeicheleycn die Bischöffe zugewinnen suchte, so wenig konnte er doch über sie ver-mögen. Daher will sich auch jetzt noch Keiner finden,der an ihm das Amt der Einweihung, Entweihungwollte ich sagen, verrichtete. Allein die gedachten bey-den Männer, Johann und Guido, beharren in ihrerVerstockung, trennen die Einheit der Kirche, und ver-ehren ihn', als daö Götzenbild, welches sie sich selbsterrichtet haben. Er selbst, das Vorbild des Ami-christs, maßt sich so hohe Dinge an, daß er so gar imTempel Gottes sitzt, und sich als ein Gott brüstet.Viele haben dieses verworfene Scheusal an dem Heili-gen Ott nicht ohne bittere Thränen sehen können.
Dey dem Gefühl unserer Schwäche und Unzu-länglichkeit setzen wir unsre ganze Hoffnung auf dieBarmherzigkeit Christi, und sind versichert , daß erseine Kirche, für die er selbst in der Hülle der Sterb-lichkeit erschien, ohne i den geringsten Flecken, in allerLauterkeit und Ruhe, unter den größten Stürmen er-halten werde. Weil wir nun unfern eigenen Verdien-ste nicht trauen , dagegenaber von eurem Enser für dasGute und die Religion uns das Beste versprechen , soersuchen wir euch, unsre Schwäche durch eure und dergestimmten Kirche Fürbitte zu unterstützen, mit derzugefügten Ermahnung, in der Treue gegen eure Mut-ter, die. hochheilige römische Kirche, eine unerschütterli-che Standhaftigkeit zu zeigen. Sollte der vorhinge-
riann.