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Jetzt schicken wir auf Anmabnen unsers geliebtenSohnes, Herzogs Heinrich von Bayern und Sachsen,zwey von unfern Brüdern, die Cardinäle Heinrichund Jacint, verständige ehrbare Männer, an dichab, und ermahnen dich im Herrn, sie anständig undgütig aufzunehmen, und versichert zu seyn, daß alles, >waö sie deiner Majestät von unserer Seite vortragenwerden, aus unserm redlichen Herzen komme. Mitihnen werdet ihr also auf Vermittlung unsers vorbe-nannten Sohnes, des Herzogs, euch so weit vereini-gen, daß zwischen dir und deiner Mutter, der hochhei-ligen römischen Kirche, kein Funke der Uneinigkeitübrig bleibe"
Der Kaiser, besänftigt durch dieses Schreiben,legte den päbstlichen Legaten einige Punkte vor, welchegehoben werden mußten, wenn man allem ferner« Zwi-ste Vorbeugen wollte, und erhielt hierüber von ih-nen eine völlig befriedigende Antwort. Sie verspra-chen nemlich, die Würde des römischen Kaisers in kei-nem Stücke anzutasten, sondern die Ehr-und Gerecht-same des Reichs beständig ungefährt zip erhalten.Nachdem sie dieses angelobc hatten, erneuerte Friedrichdie Freundschaft und den Frieden mit dem Pabst unddem Cleruö durch einen Kuß, den er den Legaten gab,welche nun froh und mit königlichen Geschenken be-gabt von ihm schieden.
Noch in denselben Tagen, da er sich in Augsburgaushielt, kamen Gesandte aus Dännemarkan, die ihnum die Bestätigung der neuen KönigSwahl, und umBelehnung für den neuerwählten König ersuchten. DerKaiser willfahrte ihnen, ließ sich den Eyd ablegen, undbestimmte, daß der König innerhalb vierzig Tagen nachseiner Rückkunft aus Italien vor dem Reichstag er-scheinen, und von ihm die Belohnung erhaltensolle.
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