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Mit welcher Liebe die heilige römische Kirche dieGroße und Ehre eures Reichs umfasse, wie ungernsie, ohne sich eines Vergehens bewußt zu feyn, eurenUnwillen rege gemacht, können euch sowohl gegenwär-tige Papiere, als auch der durch uns mündlich auSzu«richtende Auftrag lehren."
Hierauf überreichten sie ihre Briefe, die dem ehr-würdigen Beschoss von Freyfmgen, Otto, dem cs vor-züglich wehe that, den Staat und die Kirche mit ein-ander veruneinigt zu sehen, zum Durchlesen und Ver-deutschen übergeben wurden»
Entschuldigungsschreiben des PabstesLidrian IV.
eitdem wir, nach Gottes Wohlgefallen und Air-
ordnung, die Sorge für die allgemeine Kircheübernahmen, haben wir in allen Angelegenheiten deineMajestät so zu ehren getrachtet, daß du unö von Tage zuTage mehr und mehr hättest lieb gewinnen, und denapostolischen Stuhl verehren müssen. Nun hörtenwir, daß einige Uebelgesinnte dich gegen uns aufgewie«gelt, und schickten daher zwey von unfern angesehen-sten vorzüglichsten Brüdern, die Cardinale Bernhard'und Roland, Mgnner die in der römischen Kirche jederzeitfür die Ehre Deiner Majestät besorgt gewesen sind, an dichab, um zu erfahren, wie du eigevtlfth^gegen uns gesinntwärest; allein, zu unserm großen Erstaunen behandel-test du sie nicht so, als es deiner kaiserlichen Würdeangemessen war. Der Ausdruck Wohlhak (llonosieiun,)soll es seyn, was dich so sehr entrüstet hat? wahrlich«in Ausdruck, der auch nicht bey der geringsten Person,and am wenigsten bey dir, einen Anstoß erregen sollte!Denn ob er gleich öfters in einer andern Bedeutung
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