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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
283
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der Krone ertheilt angehört, so brach er inSchmähungen gegen uns, und unsre Legaten aus,wieS sie schimpflich von sich ab, und nöthigte sie, schleu-nig das Land zu verlassen. Kurz, was er rhar, kannman nicht ohne Kränkung anhören, und nicht ohneRührung erzählen."

Sobald nun meine Legaten fort waren, mach-teer einen Befehl bekannt, daß keiner aus euremReiche nach Rom gehe, und soll sogar auf allenGrenzen Deutschlands Wächter bestellt haben, diejeden, der dahin reisen wolle, mit Gewalt zurückbräch-ten. Dieses Verfahren schmerzte uns zwar sehr, dochhaben wir den Trost, daß er wenigstens nicht durcheuren und der Fürsten Schluß dazu bewogen worden'ist. Und darum hoffen wir, daß euer Zureden ihnsehr leicht von seinem Vorsatz zurückbringeu werde.Da nun der gegenwärtige Fall nicht bloS mich allein,sondern euch, und die übrigen Kirchen eben so nahangeht, so ermahnen wir euch im Herrn, euch alseine Mauer vor das Haus Gottes zu stellen, unfernvorhingenannten Sohn so bald als möglich aus denrechten Weg zu führen, und mit aller Macht daraufzu dringen, daß sein Kanzler Reinald, und der Pfalz-graf, für die ungeheuren Lästerungen, welche sie gegenunsre Legaten, und unsre Mutter die hochheilige rö-mische Kirche auögestoßen, eine exemplarische Strasserhalten, die im Stande ist, eben so viele auf denrechten Weg zu bringen, als vorher durch ihre anstö-ßigen Reden geärgert worden sind. "

Möge doch dieser unser Sohn nicht auf demVorsatz der Ungerechten bestehen, möge er doch dieGeschichte alter und. neuster Zeiten vergleichen, unddm Pjao betreten, den Zustmian und andre cacholi-

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