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einer Familie, alö Beherrscher des Reichs genanntzu werden verdient. Nach Ostern gieng er wiederunden Oberrhein zurück, und hielt sichhier indem Palasteden erbe!) Kaisers Lautern angelegt, einige Tage auf,um seine Familienangelegenheiten in Ordnung zu brin-gen.
Die Zeit zur Eröffnung des Feldzugs brach her-an, und Friedrich war gesonnen, mit der Armee nachItalien zu gehen. Ehe er aber dieses wichtige Unter-nehmen begann, Heilte er auf Anrathen einiger from-men Personen aus der Geistlichkeit, welche er als eingöttliches Orakel befragte, zum Beweis seines Ver-trauens auf Gott an die Kirchen viele Gaben mit kai-serlicher Freygebigkcit aus. Vor allen folgte er hier-in dem Rath feines treuen Seelsorgers, BifchoffsHartmann von Brisen, der in einem besondern Ruf derHeiligkeit und eines strengen Lebenswandels stand.Er ließ ihn zu sich kommen, unterwarf sich demuths-voll dem Rach, den dieser ihm über sein Vorhabenertheilte, und erfüllte dadurch die Pflicht eines christ-lichen Fürsten, der vor dem Ausbruch eines Kriegeserst seine Seele mit geistlichen Waffen versieht, unddie Befehle des Himmels aswarter, che ec seinenSoldaten Befehle ertheilc. Hartmann sowohl als dieübrigen Bischöffe fanden die Ursachen des Krieges ge-recht, und beugten allen etwa zu besorgenden Eingrif-fen in die Rechte der kaiserlichen Hoheit und allenSröhrungen des kirchlichen Friedens dadurch vor,daß sie ihn durch ihren geistlichen Zuruf zum Feldzuggegen die Rebellen aufforderten.
Unterdessen waren die päbstlichcn Legaten nachRom zurück gekehrt, wo sie die Beleidigungen undGefahren, denen sie ausgesetzr gewesen, mir den gehässig-
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