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war hier erst so glücklich, ihn zu einem Vergleichemir dem andern Heinrich zu bewegen. , Nichts hattedem Kaiser so sehr am Herzen gelegen, als zwey soGroße ihm so nahe verwandte Reichsfürsten ohneBlutvergießen mit einander auSzusöhnen. In der dar-auf folgenden Woche begieng er zu Würzburg mitvieler Pracht sein Beylager mit Beatrix des Gra-fen Reinalds Tochter. Reinald stammte aus einemalten berühmten Burgundischcn Geschlechts her, undwar Graf von dem Theile Burgunds, das ehemalsvon dem König Rudolph dem KaiserHeinrich, Con-rads Sohn, vermacht worden war. Von eben die-ser Provinz führten auch Conrad und sein SohnBertold den herzoglichen Titel.
In Burgund, so wie in allen Provinzen Frank-reichs ist es eingeführt, daß die Herrschaft dem älternBruder und seinen Kindern , sowohl männlichen alsweiblichen Geschlechts jufällt; die übrigen Geschwistermüssen ihn gleichsamalsihren Herrn betrachten. Da-her kam cs, daß Wilhelm, mit dem Beynahmen derKnabe, des Herzogs Conrad Schwester Sohn» dieHerrschaft von Burgund erlangte. Nach seiner Ent-leibung (unrerHeinrich V oder Lothar II) sollte demGra-fen Reinald die Erbschaft zufallen, aber er war da-bey zu unthätig, verließ sich zu sehr auf seine gerechteSache, und versäumte es, sich an den Kaiser zu wen-den, den dieses so sehr verdroß, daß er das Land demHerzog Conrad antrug. Der Streit, der hierüberentstand, erregte so gar blutige Austritte, und istvor kurzem vom Kaiser dahin geschlichtet worden, daßBertold, Conrads Sohn, drey Städte zwischen den^uragebirge und dem Jupiters Berge, Lausanne, Genfund N. erhielt, die übrigen der Kaiserin überließ»Burgund erstreckt sich von dem Basler und Mömpel»
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