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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
251
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Strafe erdnldet haben. Diese Nachricht machte ih-nen viel Freude. Verbrecher gegen Ery. Majestätsind aus ihrer Zahl ausgeschlossen. Wie könnten sieeine Räuberbande unter ihre Mitbürger zählen?Sehr traurig wäre eS für sie, wen»» ihr sie 'fürMitschuldige dieses Vergehens hieltet, und deswegensind »vir hergeschickc worden, um euch zu versichern,daß nur ein Verläumder, der andrer Glück mit mi-discheu Augen ansieht, euch diesen Argwohn beyge-bracht haben könnte» Ha; Verona euch nicht gehul-digt? Ist es nicht, auch da ihr fort wäret, euch treu,verblieben? Würde es sich wohl gegen seinen Kaisersolcher Heimtücke bediene», dergleichen es sich nichtgegen seines Gleichen erlaubt? Verlangt ihr mehr?Sollte»» euch aber alle angeführten Gründe nichtüberzeugen können, so ist die Stadt erbötig, sich einerförmlichen gerichtlichen Untersuchung zu unterwerfen»Nehmt also, gütigster Fürst, das Bekenntmß einesunschuldigen euch ergebenen Volkes an, und kehrteuren Zorn gegen Mayland und Rom

Der Kaiser »Überlegte diese Sache mit ferner»Fürsten, und begnadigte diese Stadt; denn sie er-legte eine große Geldsumme, und machte sich durcheinen Eyd verbindlich, so viel Soldaten, als siekönnte, gegen die Mailänder ms Feld zu stel-len.

Von Regensbnrg gierig Friedrich in die Rhein-länder , und feyerte das Weyhnachtöfcsi zu WormS;denn diese Gegend, welche der Rhein, einer der dreyberühmtesten Flüsse EuropenS durchströmt, ist reichan Korr», Wem, Wild und Fischen. Auf der Seitenach Frankreich hak sie den »iahen Ardennerwald unddas vogessche Gebirge, auf der deutschen erstreckensich ansehnliche Gehölze, die noch ihre barbarischen

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