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fe schmolzen, wenn ich so reden darf, in Einen zusam-men, und handelten gemeinschaftlich, geistliche undweltliche Geschaffte ab.
Sobald die Römer von Friedrichs Ankunfthörten-, fertigten sie eine Gesandtschaft an ihn ab,die ihn zum- voraus für sie einnehmen sollte. Siegieng nach erhaltenem sichern Geleite ab, traf ihnzwischen Sutri und Rom, und chac folgenden An-trag :
„Wir, bester König, sind Gesandte der Stadt,angesehene Bürger Roms, die der Senat und dasrömische Volk an euch abgefertigt har. Hört mitheiterm Gemüthe, und mir gnädigem Ohre, waseuch Rom, die Beherrscherin der Welt, zu verkündenhak, dessen Fürst, Kaiser, und Herr ihr nächstensmit Gottes Hülse seyn werdet. — Seyd ihr inFriede gekommen? fragt euch Rom. Ja ihr seydes, und ich freue mich dessen. Ihr begehrt dis Herr-schaft der Welt» Mit Vergnügen erhebe ich mich,euch die Krone zu reichen , mit Frohlocken zieh ich. euchentgegen. Wie sollte der nicht mit den Segnungendes Friedens sein Volk beglücken, es mit Huld undEhre überschütten, der schon so lange aller Erwar-tung auf seine Ankunft gerichtet hat ? Möchten dochdie alten Zeiten zurückkehren, die Vorrechte der welt-berühmten Stadt wieder anerkannt, Rom- unter Frie-drichs Scepter zur,Alleinherrschcrin erhoben, und derstolze Erdkreyö ihr unterworfen werden! Dann wür-de euch der Name, und der Ruhm eines Augustusgebühren.
Ihr wißt, baß Rom durch die Weisheit detzSenats, durch die Tapferkeit und Kriegszucht derRitter, feine Herrschaft von einem Meere zum andern
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