dem er sich die Kaiserkrone holen wollte. Eine tödli-cheKrankheit aber, welche man feinen italienischen AerzkenSchuld giebt, dis ihn aus Rogers von Sicilien An-siiften vergiftet haben sollen, vereitelte sein Unterneh-men. Er kam zwar nach Bamberg zum Reichstag,starb aber daselbst den i zten Februar uz 2. DieReichsinsignien übertrug er dem Herzog Friedrich, nebstseinem einzigen Sohne Friedrich. Denn da er die Un-möglichkeit, seinen noch unmündigen Sohn zum Thron-folger zu haben, sehr wohl einsahe, so wünschte er zumBesten des Reichs und seiner Familie, daß man seinesBruders Sohn zum römischen König erwählen möchte.Die Anverwandten des Verstorbenen wollten den steich-nam in das Kloster Lorch bringen, und ihn daselbstneben seinem Vater beysetzen; allein die Geistlichkeitzu Bamberg hielt es für schimpflich, wenn sie ihnnicht bey sich behielt, und so geschah es, daß er nebsndem Grabe des Kaysers Heinrich, des Stifters vonBamberg, beerdigt ward.
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