ten möchten. Wir haben ihnen den Auftrag gegebeneuch, als unserm geliebtesten Sohne, als dem kakho.'lischen Monarchen und dem besonder» Vertheidiger derheiligen römischen Kirche, unsern und dieser KircheZustand vorzustellen. Sie waren auch schon biß nachTuscien gekommen, als sie Nachricht von euerm Auf-bruche nach Deutschland erhielten, und sodann, ausFurcht vor dem langen Wege, und der bey der Sem-merhihe sehr beschwerlichen Reise wieder umkehrten.
Weil wir nun begierig sind, Nachrichten voneuch, und unserm geliebten Sohne, König Heinrichdem jungem zu erhalten, den wir m eurer Abwesen-heit väterlich geliebt, und dessen Unternehmungen wirfernerhin des Himmels Segen anwünschen, so ersuchenwir euch durch unsern getreuen Franko, Ueberbringecndieses Schreibens, und durch unsren apostolischen Brichdaß ihr uns durch eben diesen Franko, von euch, vonHeinrich, und dem Zustande des Reichs benachrichtigen,und die Ehrfurcht, welche ihr gegen eure Mutter, dieheilige römische Kirche hegt, gegenwärtig an den Taglegen möget. Denn auf die Weise werdet ihr unsrerZuneigung gemäß handeln, und durch die Fürsprachedes heil. Petrus, des obersten der Apostel, dem ihreuch ganz hingeben müßt, unsers Schöpfers reichliche«re Gnade verdienen.
Gegeben im Tusculanden 25sten Iunius.
Im Jahr n 50. starb Heinrich erwählter römi-scher König. Sein noch kleiner Bruder hieß Friedrich
Um eben diese Zeit erregte der Tod HarrliebsBischoffs von Utrecht, einer Stadt in Friestand, ei?