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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
192
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gieng auch der Kaiser mit dem Bischoff vom Basel ^dem Kanzler Arnold, und seinem Bruder, HerzogHeinrich von Bayern, (Herzog Welf war schon über ^Lalabrien und Apulien zurückgegangen) aus Griechen- Uland ab. Er nahm seinen Weg durch Jllyrien, Dal- t«ckmarien, über die See, stieg an der Grenze seines ER «>)s bey Pola in Istrien ans Land; setzte darauf ^seinen Weg durch Aquileia nach Salzburg fort; feyer-te hier das Pfingstfest, das er zwey Jahre vorher auf Zder Grenze von Ungarn begangen hatte, und hielt zu D,Regensburg einen Reichstag, bey dem sich sehr vieleFürsten einfanden. ^

Es giebt mehrere, die sich daran stoßen, daß die- Mser Kreutzzug einen so schlechten Ausgang genommen;aber war er gleich nicht gut zur Erweiterung der Grm- Mzen, so war er doch gut zu vieler Seelen Heil. Abt ? KBernhard hat in einem eigenen, an Pabst Eugen ge- Mrichteten, Tractat sich hierüber entschuldigt. Auch erließ . Meben dieser Pabst an den römischen Kaiser ein trostrei- K,ches Schreiben folgenden Inhalts.

Bischoff Eugen, Knecht der Knechte Gottes, sei-nem in Christo geliebtesten Sohne, Conrad, Rö-mischen Kaiser, Heil und apostolischen Segen.

Na in dieser Welt alles dem Wechsel unterworfen ist,so müssen wir, voll Vertrauen auf die göttliche Barm-herzigkeit, im Unglück so wenig zagen, als im Glücketrotzen ; denn der Mittler zwischen Gott und Menschenpflegt, nach einer bewundernswürdigen Einrichtung, je-den, den er als Sohn aufnimmt, mit Widerwärtig-keiten heimzusuchen. Wahrend seine liebreiche Stim-me ihn zu den ewigen Belohnungen einladet, muß ihndie Welt, durch die Trübsale, welche sie ihm verursacht,von sich zurück stoßen: und er weicht um so viel leich-

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