er nur konnte durch Geld dahin, daß sie in fernen Dien-sien verblieben. Er hatte nehmlich mit dem Königevon Jerusalem, dem Patriarchen, und den Tempel-Herren Abrede genommen, einen Feldzug nach Syrienzu thun, um Damascus zu erobern: und eben das wardie Ursache, weswegen.er mit schweren Kosten Leuteaufzubringen suchte.
Gleiche Absichten hegte König Ludwig von Frank-reich, der aus Antiöchien, welches seiner GemahlinOheim, väterlicher Seite, gehörte, bis vor Tyrus sichgezogen hatte. Er und Konrad trafen an dem Orte,der den Namen Palme von den Palmbaumen führt,gegen Ende des Monat JuniuS zusammen, um denPlan zu den künftigen KriegSoperationen zu verabre-den. Uebrigens hatten alle vorhergegangenen vielfälti-gen Widerwärtigkeiten den königlichen Stolz beyderRegenten noch nicht unterdrücken können. Ausführli-chere Nachrichten über diesen Damascenischen Feldzugwill ich biß auf einen andern Ort versparen, oder sievielleicht ganz andern Erzählern überlassen.
Nach Beendigung desselben beschlossen die Fürstenin ihre Länder zurückzukehren. Der römische Kaiserdurch Griechenland, der König von Frankreich durchCalabrien und Apulien. Conrad segelte von Ptolemais! nach Europa über, und traf auf der Grenze von Acha-ja oder Thessalien seinen Bruder und Freund, den grie-chischen Kaiser Manuel, an, bey dem er, krank undmatt von den vielen ausgestandenen Beschwerden, eine! Zettlang verweilte. Indessen war Friedrich, seinesBruders Sohn, durch die Bulgare») und Ungarn schonvorausgegangen, um die Angelegenheiten des Reichsin Ordnung zu bringen. Er traf im Monat April zuHause ein, und verurtheilte einige von seinen Hofbe-dienten als Friedensstöhrer zum Strange. Endlich
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