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men. In diesem Betracht halte ich es für gerecht undbillig, von euch ebenfalls für uns und unser Reich Be-stätigung gleicher Freundschaft zu verlangen, damit,wenn alles ehrlich gehalten wird, beyden Kaiserthümcrndie ihnen schuldige Ehre daraus erwachse, und ChristiReligion durch die ganze Welt verherrlichet werde.
In Rücksicht der fünfhundert Soldaten, welcheeure Majestät verlangt hat, antworten wir dieses, daßwir euch nicht bloß fünfhundert, sondern zwey bis drey-tausend, wenn ihr deren bedürftig seyd, überlassen wol-len : ja was noch mehr, wir erbieten uns, euch, als un-seren innigst geliebten Sohn, und theuresten Bruder,lieber an der Spitze des Kerns unsrer Reichstruppenin eigner Person zur Hülfe herbeyzueilen, ehe wir eszugeben, daß auch nur das mindeste an eurer Ehre ge-krankt werde.
Dem Verlangen eurer Majestät, euch angeseheneund werthe Personen als Gesandte zu schicken, sindwir auch nachgekommen, indem wir folgende Personenhiezu erkohren haben : den ehrwürdigen Bisthof vonWürzburg, einen erlauchten und großen Fürsten unserSReichs, der unser Herz und Seele ist: und unfern viel-geliebten Robert den erlauchten und edlen Fürsten vonCapua : ferner zwey Brüder, welche gleichsam als un-sre beyden Hände zu betrachten sind: Berns einen ein-sichtsvollen Geistlichen, und seinen Bruder Riwin, ei-nen edlen Mann, der mein ganzes Vertrauen besitzt:ausserdem noch einen meiner Reichsfürsten, den erlauch-ten Grafen von Adrian, dessen Treue und Standhaf-tigkeit bey mehrern Vorfällen erprobt ist: endlich un-fern getreuen Walter. Diesen habe ich dasjenige, wasin meinem Schreiben nicht stand, anvertraut, derenWorten ihr also trauen, und, was sie euch sagen, soansehen könnt, als wenn es von uns selbst herkame.
K 2 Wegen