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erlangtes Ansehn auf Rechnung der französischen Leicht-gläubigkeit geschrieben werden müsse.
Weil nun alles in bessern Zustand gesetzt ist, undnach den traurigen Kriegszeiten der erlangte Friedeuns frohere Aussichten in die Zukunft gewährt: so Habich es für unverantwortlich gehalten, wenn ich eureThaken mit Stillschweigen übergehen wollte, nachdemich die Thaten andrer Könige oder Kaiser beschriebenhabe. Es schien mir vielmehr ein höchstwürdigeö Un-ternehmen, eure Geschichte an die Geschichte der An-dern zu knüpfen, damit sie wie eine Perle im Goldsglanze.. Ihr fast allein habt unter den römischen Kai-sern diesen wichtigen Vorzug, daß das Schicksal, ob-'gleich es euch von Jugend an zu den beschwerlichen Ge-schafften des Krieges gewöhnt hat, euch dennoch nie zueinem unanständigen Betragen hat verleiten können.Mäßigung im Glück, Herzhaftigkeit in Gefahren, Ge-rechtigkeit im Urtheilsspruche, Klugheit und Scharf-sinn bey Entscheidung gerichtlicher Fälle, sind aner-kannte Tugenden, die euch nicht bloße Uebung ver-schafft , sondern die Gott selbst zum. allgemeinen Wohlder Menschen in euch gelegt hat.
Ich übergebe demnach gegenwärtige Geschichteeurer Majestät, und flehe Gott, dem Geber alles Gu-ten an, daß er eurem guten Anfänge ein noch besseresEnde verleihe wolle. Bevor ich aber an die Geschich-te eures Lebens komme, muß ich einige vorläuflge Nach-richten von eurem Großvater, Vater und Oheim vor-aussckicken, um die folgende Erzählung dadurch desto«lehr aufzuhellen.
Wenn ich hin und wieder die Geschichte geistlicherund weltlicher Personen aus fremden Reichen hinein-webe, so muß das für keine müssige Ausschweifung er-klärt
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