^ > Zerrüttung seines Körpers, deren Grund nicht in ei-K> i ner verkehrten Lebensart, sondern in den beständigen
»is. Unruhen und Sorgen zu suchen war, die sein Her;
^ übernatürlich erhitzt, und ihm einen zu großen Zuflußms. verschafft hatten.
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er. ^ Die Engbrüstigkeit stieg von Tage zu Tage. Er»k, mußte, um einigermaßen freyer zu athmen, eine auf-!l- rechte Stellung annehmcn, denn, wenn er sich legte,so gerieth er in Gefahr zu ersticken. Ein Aderlaß amArm thar keine Wirkung. Mehr Beßerung verspühr-te er nach dem Gebrauch des Pfeffers. Wir dank-Ml, ken schon Gott für seine rückkehrende Genesung, als
Pj. sch leider ein paar Tage darauf die Krankheit wieder
ms emstellte.— Wenn nur nicht das Pfeffertrankchen
mehr geschadet, und die fehlerhafte Materie, stattU. sie zu heben, tiefer ins Blut getrieben hat. Kein
be,, Schlaf trat ihm von nun an in die Augen. Arzeney
und Nahrungsmittel konnte er fast gar nicht mehr ge-^ nießen. Die einzige Linderung welche er sich verschaff-
^ ke, bestand darinn, daß er sich in seinem Bette um-
^ hertragen ließ, wiewohl auch dadurch nicht viel ge-
M, Wonnen ward. Endlich nahm meine Mutter ihre Zu-
^ flucht zu Gott, ließ alle Kirchen erleuchten, und da-
^ selbst ununterbrochen Gesänge anstimmen. Jngleichen
theilte sie weit und breit Allmosen aus. Mönche,Einsiedler auf Bergen und in Höhlen, oder andre,die ein abgezognes Leben führten, sprach sie um ihre^ Fürbitte an, und gab Kranken und Gefangenen rei-
che Geschenke, damit sie nur für den Kaiser beten;,s möchten.
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Endlich schwollen Unterleib und Füße an, denen^ man vergebens mit brennenden Mitteln zu helfen such-
^ te. Eg stellte sich ein hitziges Fieber, ein, und bald
L> darauf