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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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derwärtigkeiten, von den Zerstreuungen der Welt, inein stilles Kloster zurück gezogen hatten. Diese Auf.Me verglich ich mit dem, waö ich schrieb, was ichvon meinem Vater, Mutter, und Anverwandten ge.Hort hatte, und brachte auf die Weise ein Werk zu

Stande das nichts, als lauter Wahrheit enthält. Zeigich mich in diesem Werke, als eine Tochter, die ihremVater mit kindlicher Liebe zugethan ist, was hindertmick, das ich nicht auch die Wahrheit eben so liebensollte? Und da der Held meiner Geschichte ein Mann

von rechtschaffnem Karakter ist, darf ich ihn andersschildern, als ich ihn finde? Es war eine Zeit, wo ich

von der kindlichen Pfiicht gegen ihn Beweise an denTag legte, die mir den tödlichen Haß mehrerer zuzo-gen. Und bin ich denn jeht so scher, daß ich unge-scheut mit Erdichtungen hervortreten könnte? Doch ge-nug hievon.

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Die Bürger von Constautinopel, empfingen wievorhin gesagt wurde, die ihnen von Kemyhes ertheilteNachricht, mit beynahe wilder ausgelaßner Freude,begleiteten ihn im feyerliehen Pompe nach Hause, undhatten wenige Tage nachher das Glück, den siegreichenunüberwindlichen Kaiser in ihren Ringmauern zu sehen,der nun Gott, und der Mutter Gottes den schuldigstenDank abstattete, und dann zu seinen gewöhnlichsten Ge-schafften zurück kehrte.

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Nach beendigtem Kriege, ließ er sich jedesmaldielSorge süt die Handhabung der Gerechtigkeit ange-legen seyn. Denn er war nicht minder groß im Frie-den als im Kriege. Er nahm sich der Wittwen undWaysen an, war ein abgesagter Feind aller Ungerech-tigkeit , und erlaubte sich aus väterlicher Fürsorge fürferne Unterchanen nur leiten die Zerstreuungen der Jagdund andre.Erholungen. Seinen Körper^ machte er

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