Druckschrift 
Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen
 

Vi-Iikr« ft

Äk Eii-

"ISNIj,

M

M.

!Ä-srßl>^ «-Nft-mMl-U,anlm

!, Bi°nh»

...- . zy

nun keineftgroße Lust zeigte, jenen?luftrag zu unter-nehmen, so wurde MarianuS Mauracatacalon, meinesCäsarS Schwesterinann, der sich durch mehrere Hel-denthaten das Zutrauen des Kaisers erworben hatte,dazu ausersehen und ihm tausend der auserlesensten Sol-daten bewilligt. Aber auch Marian bat sich Bedenk-zeit aus.

Um Mitternacht kam ein Schreiben von Lantulphan, worinn er dem Admiral Jsaac Contostephanuö,und dessen Brüder Stephan und Euphorben Harke Vor-würfe machte, daß sie die Straße zur See nicht sorg-fältig bewachten, sondern sich öfters auf dem Lande be-lustigten.Ihr habt, sagte er dem Kaiser in seinemSchreiben, von eurer Seite nichts Unterlasten, um denVerwüstungen der Celten Einhalt zu thun r aber wasHelsen alle Bemühungen, wenn die Befehlshaber eu-rer Flotte ihre Schuldigkeit verabsäumen. Unlängstist eine große Menge Lastschiffe, die mit Menschen,Pferden, und Lebensmitteln im Ueberfluß versehen war,aus der Lombardei) mit dem Südwinde, der sie beyDyrrachium nicht landen ließ, bey Aulon angekommen.Seitdem ist unter den Celten alles, was sie bedürfen,für die billigsten Preise zu haben."

Alexius ward darüber heftig aufgebracht, undäußerte seinen Zorn gegen Jsaac Contostephanus in Kit-tern Vorwürfen und Drohungen, wo fern er dis be-gangnen Fehler nicht wieder gut machen würde. Jsa-ac ließ sich diese Warnungen zwar nicht vergebens ge-sagt seyn, allein das Glück hatte ihm den Rücken ge-kehrt. So oft er den Celten auf offner See begegnete,hatten sie günstigen Wind, der seine Schiffs immer zu-rücktrieb, ohne daß es ihm möglich gewesen wäre, sichihnen entgegen zu stellen.

C 4

An