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me von Oehl darüber aus, und warf Brände und Fa-ckeln hinein. Nach einem kurzen Dampfe, loderte ei-ne gewaltige Flamme auf, die in weniger Zeit den gan-zen Thurm ergriff. Der Brand verursachte einen grau-senvollen Anblick. Auf dreyzehn Stadien im Umfangekonnte man die Flamme sehn. Dazu kam noch dasgreuliche Angstgefchrey derer, die im Thurm steckten.Einige wurden ein Raub der Flammen, andre stürztensich von oben herab. Noch andre drängten sich vonaussen hinzu, den Nothleidenden zu helfen.
Wir wollen hier von Bohemund auf den Kaiserzurückkommen, der mit einbrechendein Frühling feine !Gemahlinn aus Thesfalonich in die Hauptstadt zurück- ^schickte, und nun seinen Weg weiter verfolgte. Ergieng durch Pelagonien nach Deabolis, das bey den er-wehnten engen Pässen liegt, und nahm sich vor, denKrieg g,uf eine neue Art zu führen, bey der er dasGlück der Waffen nicht auf den Ausgang eines Tref-fens fetzen durfte. Diese unwegsamen Gebürge soll-ten nemlich die Grenzscheidung zwischen seinen und denfeindlichen Truppen seyn. Zu dem Ende besetzte er alleWege und Vergspitzen mit seinen besten Officieren, !damit niemand so leicht zu Bohemund gelangen, noch >mit Briefen von ihm durchschlüpfen könnte. Wennmein Vater seiner Neigung hätte folgen wollen, so wür- !Le er den Feind im offnen Felde ausgesucht haben: al-lein seine Vernunft war hier, wie in andern Fällen, dieGebieterin, der er unbedingten Gehorsam leistete. EinFeldherr ist nicht immer genöthigk, durch Menschenopferden Sieg zu erringen. In manchen Fällen kann ihmList und Verschlagenheit das Uebergewicht verschaffen.
Nach dieser Maxime handelte hier Alexius. Er ^wollte Uneinigkeit zwischen Bohemund und ftinen Gra- >
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