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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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die Zustimmung des Pabstes zu seinem Feldzuge zuerhalten, sondern auch eben dadurch den wilden unwis-senden Pöbel noch starker an sich zu locken Dennwie hatte der Barbar nicht schaarenweise zu ihm strö-men sollen, da der Pabsi selbst den Krieg für erlaubterklärte.

Der Rückzug in die Schiffe wurde durch das mu-thige Betragen einiger Ofsiciere z. B. Alexander Eu-phabenus gedeckt, die den vordringenden Feind tapferzurück schlugen. Darauf segelte die Flotte nach Aulon.Bey seiner ersten Ankunft vor Dyrrachium, hatte erseine Schiffe bis Aulon, und Chimara vertheilt. (Daserste liegt hundert, das lichte sechzig Stadien von Dyr-rachium.) Jetzt aber nahm er jene Station deswegen,weil die Uebersarch nach Aulon kürzer ist als die, nackDyrrachium, und stellte auf dem Iasonshügcl Schild-Ivachen aus, die auf alles, was zur See vorgieng, einwachsmnss Auge haben sollcen. Hier brachte ein Cel-re, der eben aus Italien kam, die Nachricht, daßBohemund im Begriff scy, abzusegeln, Contostepha-nus und seine Untergebnen gerietheu darüber in ein sogewaltiges Schrecken, daß sie, um einer Schlacht zuentgehn, sich krank stellten, und Vorgaben, sie müßtenihrer Gesundheit halber ins Bad gehen. Lautulph, dergewiß einer der größten Seeheldeu war, bot alle sei-ne Beredsamkeit auf, um sie von diesem Schritte zu-rückzubringen, aber vergebens. Sie giengen nachChimara ins Bad, und ließen ben zweyten Drungarder Flotte auf einem Wachtschiffe unweit Aulon beyder Landspitze kreutzen. Untcrdeffsn blieb Lanculph miteiner hinlänglichen Anzahl Schiffe bey 'Anton. 'Bo-hemund führte zwölf zweyrudrige Kriegsschiffs an, diein der Mitte von unsäglich vielen runden Lastschiffen se-gelten. Die Flotte sah von weitem einer schwimmen-