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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
16
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Haussen waren, ließ der Kaiser ein Zimmer anwcisen,das hart an daö seine stieß. Da sie im ersten Verhörnicht bekennen wollten, trat der Sebastocrator Jsaaeauf, und hielt an Salomon eine Anrede:Ihr kennt,sprach er, die Langmuth meines Bruders, und seineNeigung zum Verzeyhen. Wenn ihr alles aufrichtig !gesteht, so sollt ihr vollkommene Begnadigung erhalten; !

wo nicht, so warten euer unaussprechliche Martern."

Einige ausländische Soldaten mit zweyschneidigen jSchwertern bewafnet, welche um den Jsaac her standen,schreckten den Salomon so sehr, daß er alles bekannte,und seine Mitverschrvornen angab, nur von dem vorge-habten Kaisermord wollte er durchaus nichts wissen.Darauf wurde er und Georg BasilaciuS, jeder in einbesonders Gefängniß gesetzt, und von der Schloßwache, 'in Verwahrung gehalten. Man bemächtigte sich auchder übrigen Mitschuldigen und erhielt von ihnen das Ge-standniß, daß sie gesonnen gewesen waren, den Kai-ser aus dem Wege zu raumen. Zur Strafe wurdensie insgesamt des Landes verwiesen, und ihre Güter ein- tgezogen. Das prächtige Haus des Salomo erhielt ^die Kaiserin zum Geschenk, trat es aber aus eigner Be- !wegung, ohne sich auch nur das kgeringste davon auszu- °bedingen, an dessen Gemahlin wieder ab. Salomon !

kam noch mit einer gelinden Strafe davon, denn er ^

wurde bloß nach Sozopolis in Verwahrung gebracht.

Den Gebrüdern Anemas hingegen war eine härtereZüchtigung zugedacht. Ihr Haupthaar sollte ihnen glatt Iabgeschoren ihr Bart ausgerauft, sie selbst auf denMarkt geführt, und sodann ihrer Augen beraubt wer-den. Diesem Befehle zu folge, legte man ihnen einenSack an, schlang um ihren Kopf Ochsen - und Schaaf-banne, setzte sie rücklings auf den Ochsen, und führtesie so auf den Schloßplstz umher. Gerichtsdiener, mit >

Staben ^

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