lernen. Jngleichen berief er Hülfstruppen, aus allenGegenden, verwahrte Jliyria mit der größten Sorg-falt, setzte Dyrrachium in den besten wehrhaften Zustand,zu besten Befehlshaber er den zwcyten Sohn des Se-bastocrator Isaacs, Alexius, bestellte, und zog ausden Cycladischen Insein, aus Asien und Europa eineFlotte zusammen. Die letzter» machten ihm die meh-resicn Schwierigkeiten, da viele zu saumselig, in Be-folgung seiner Befehle waren, weil sie sahen, daß Bo-hemund noch nicht Anstalten zur Abfahrt machte. Al-lein sein Grundsatz war, ein Feldherr müsse sich jeder-zeit auf alle Fälle bereit halten, müsse nicht bloß fürdas gegenwärtige, sondern auch für das zukünftige sor-gen, müsse, wenn die Umstände es verlangten, keinGeld sparen, vornehmlich wenn er den Feind in derNähe merke.
Von Thessakonich gieng er über Strumpitza nachSlopinum, und sandte an Johannes des SebastocratorSSohn, der von den Dalmatiern eine Niederlage erlit-ten hatte, einen hinreichenden Succurs, nach dessenAnkunft Bolkan ungesäumt wieder um Frieden bat,und die verlangten Geißeln auölieferte. Vierzehn Mo-nate lang wartete der Kaiser, ohne daß Bohemund er-schien. Beym embrechenden Winter gab er seinen Sol-daten Urlaub, und kehrte nach Thessakonich zurück. Umdiese Zeit wurden seinem Sohne Jahannes Porphyro-qenetes Zwillingökinder gebohren, ein Prinz, und einePrinzeffm. Nach dem Feste des großen Märtyrerskehrte der Kaiser wieder zur Hauptstadt zurück, wo sichjetzt folgende Begebenheiten zutrugen.
Auf den Constantins Platze stand eine eherneBildsäule aus einein Gestelle von rvthem Marmor, mitdem Gesichte gegen Morgen gekehrt, in der rechten ei-nen Scepter, und in der linken eine eherne Kugel.
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