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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
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Zwölftes Buch.

haben Bohemund von Sekten seiner herrsch-süchtigen Neigungen, seiner Anmaßungen anden kaiserlichen Thron, und seiner eben so schlau er-dachten als glücklich ausgeführten Entwürfe kennen ler-nen ; hier sey der fernere Verfolg seiner Geschichte.

Er kam, wie wir vorhin zeigten, mit dem Ge-stank von dem verweßten Hahn in Korypho an, spru-delte hier seine Drohungen aus, und begab sich dannin die Lombarde»), fest entschlossen, zum zweytenmal,aber mit einem starkern Heere, als er das erstemalhatte, nach Illyrien zu gehen. Zu dem Ende ver-band er sich mit dem fränkischen Könige durch einedoppelte Heyrath, indem er sich mit der einen Tochterdesselben vermählte, und die andre zu Schiffe nachAntiochien, als Tankreds zukünftige Gemahlin abschick-te. In kurzer Zeit eilten auf sein Aufgebot ausStadt und Land Grafen mit ihrem Gefolge herbey.Viele Tausend strömten ihm aus allen Gegenden zu,und sichten sich in Bereitschaft, nach Illyrien überzu-schiffen.

Die trohigen Reden, weiche Bohemund zu Ko-rypho auögestoßen hatte, waren kaum dem Kaiser hin-terbracht worden, so erließ er auch schon an mehrereStaaten, namentlich an Pisa, Genua, Venedig, Brie-fe , die sie warnen sollten, sich nicht durch Bohemundstrügerische Vorspieglungen berücken zu lassen, der allem-

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