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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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283
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Bey dieser Gelegenheit ließ er den Kantakuzenum die Ursache befragen, warum er sich so sorgfältigverschanze? ,,Ihr habt dem Kaiser geschworen, ant-wortete man ihm, alle uns entrissenen Städte ihmwieder auözuliefern, aber eure Zusage blieb unerfüllt.Ihr verletztet euern Schwur, lehntet die Pflicht einesVasallen von euch ab, und ließet es euch gereuen, daßihr Laodieea an uns abgetreten hattet. Ich würdesehr lange harren müssen, wenn ich in Friede abwar-ten wollte, bis ihr mir die von euch eroberten Oerterübergäbet." Bringt ihr uns Geld, fragte Bohe-mund, oder wollt ihr eure Federung mit dem Schwertdurchsetzen?" - ,,Das Geld, erwiedcrte er, Hab ichmeinen Soldaten gegeben, um sie bey gutem Muthzu erhalten, wenn sie fechten sollen."QhneGeld werdet ihr nichts bey uns auSrichken," sprachDohemund, und gieng zornig hinweg. Darauf führteer seine Reiterey gegen die Sradtkhore, und warf sie,obgleich durch die Pfeile, welche Kantakuzen auf sieabschießcn ließ, etwas in Unordnung gebracht, dennochglücklich in die Burg, löste die alte Besatzung nebstihren Grafen, weil die ihm verdächtig schienen, mitfrischen Truppen ab, ließ die Weinstöcke um die Mauerherum abhaucn, weil sie der Reiterey bisher hinderlichgewesen, und gieng dann wieder nach Antiochien zurück.

Trotz dieser der Burg zugebrachten Verstärkungfetzte Kantakuzen die Belagerung unverdrossen fort.Auch Monastras griff auf dem Lande immer weiterum sich, und eroberte Langinieö, Tarsiö, Adane, Ma-nüsta und ganz Cilicien. Mit Bohemund stand esdagegen desto übler. Er befand sich von allen Seitenin großem Gedränge, aus hem er sich durch Gewalt

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