der Anlauf wurden mit gleichem Emst abgewiesen.Um nun die Belagerung mit mehrerm Nachdruck forr-setzen zu können, führte er in drey Tagen zwischen demSeestrande und der Stadt eine runde Mauer auf, underrichtete innerhalb derselben eine Festung. An derMündung des Hafens wurde auf beyden Seiten einThurm aufgeführt, und zwischen beyden eine eiserneKette gezogen, die das Einlaufen der nach baodiceabestimmten Schiffe verhinderten. Ausserdem nahm erauch viele an der See gelegene feste Öerter ein. Z.D. Argyrokasiron (Silberburg) Marchapis, Gabalaund mehrere andre bis in die Gegend von Tripolis, diealle vorhin den Saraeenen zinsbar waren, und sttzrmit vieler Mühe wieder an das römische Reich gebrachtwurden.
Der tief dringende Blick, mit dem der Kaiser dasHerz eines jeden in kurzer Zeit durchschaute, belehrteihn, daß er gegen den trügerischen und treulosen Bohe-mund noch thätiger verfahren müsse. Er ließ von derbandseice den MonastraS gegen Laodicea rücken, undKantakuzen sollte es von der Seeseite einschließen.Dieser aber hatte, ehe MonastraS noch ankam, denHasen und die Festung schon inne. Nur die Burg,weiche man gewöhnlich Kula nennt, war noch mit ;ookeltischen Fußknechten und roo Reitern bemannt.
Bohemund erhielt von dem Grafen, unter dessenBefehlen die Kula stand, Bericht von dem Zustandeder Besatzung. Ihr Zustand forderte schleunige Hülfe,die auch nicht lange auöblieb. Er zog seine eigenenund die unter Tancred und Sangeles stehenden Trup-pen an sich, rückte vor die Burg, und versah sie mithinreichendem Proviant.
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