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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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280
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unsre Schiffe in Brand zu stecken. Euer freundschast-licheS friedliches Anerbieten ist nur Gleisnerey. Machteuch davon, und dankt Gott, daß ich euch meinenZorn nicht auf eine andre Art fühlen lasse."

Bohemunds arge Gesinnung lag in dieser Aeusse-rung so klar am Tage, daß man alle Hofnung aufgab,ihn je zur Aussöhnung mit dem Kaiser zu bewegen.So bald Bukumiteö zurück war, seegelte die kaiserlicheFlotte nach der Hauptstadt zurück. Bey Sica über-fällt sie ein heftiger Orkan, der alle Schiffe, das Ge-schwader ausgenommen, welches TaticiuS anführte,auf den Strand jagte, und beynahe ganz zertrümmerte.

Bohemund besorgte, der Kaiser möchte Kurikumbesetzen, und in den dortigen Hafen eine Flotte legen,die theilö Cypern decken, theils verhindern konnte, daßauö der Lombardey kein Succurs zu ihm herüber käme.Deshalb hielt er es für zuträglicher, die Stadt selbstwieder aufzubauen, und sich des Hafens zu bemächti-gen. Kurikum hatte ehemals sehr schöne Festungs-werke, die aber in der Folge geschleift wurden. Seineschlauen Absichten entgicngen dem Kaiser nicht. Erschickte den Verschnittenen, Eustachius, der von einemVorgesetzten über das Kanikleum bis zum Großdrun-gar der Flotte empor gestiegen war, mit dem Aufträgeab, Kurikum sowohl, als das sechs Stadien davonentlegne Seleucia zu befestigen, und eine hinlänglicheBesatzung hineinzulegen. Zum Commendanten sollteer den Trategiuö Strabus, der nur klein von Statur,aber ein desto beßrer Soldat war, bestellen, und in^dem Hafen eine Flotte in Bereitschaft halten, die theilsCypern schützen, theils alles auffangen mußte, was zuBohemund stoßen wollte.

Eusta-