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dicea schrieb er an Bohemund folgende Zeilen: Euchmüssen noch die eydlichen Versicherungen in frischemAndenken seyn, die ihr und alle andre dem römischenScepter geleistet habt. Jetzt brecht ihr zuerst euer ge-gebnes Wort, indem ihr, außer andern Festungen,Antiochien besitzt haltet und Laodicea euch zugeeignethabt. Wollt ihr blutige Handel vermeiden, so ziehtvon Antiochien ab, und gebt aus, waö euch nicht recht-mäßiger Weise zukömmc."
Bohemund konnte sich hier nicht, seiner Gewohn-heit nach, aufs Läugnen legen, da die Sache selbstnur zu deutlich gegen ihn zeugte. Aber doch wußteer durch leidige Ausflüchte sein Verfahren zu beschöni-gen. „Nicht ich, antwortete er, in emon Briese-sondern Ihr, Kaiser, seyd Schuld, daß ich so handle.Habt ihr denn Work gehalten, da ihr ve> spracht, unsmit einem großen Heer zu unterstützen ? Die») Monatewaren wir vor Antiochien, allen Schrecknissen der Hun-gerönoth ausgesetzk, in der die mchresten von uns sichmit verbotenen Fleische sättigten. Wir hielten aus.Aber der treueste Diener eurer Majestät, Taricius,den ihr uns zum Beystand mitgegeben hattet, fand eöfür besser, uns in der Noch zu verlassen. Dessen un-geachtet nahmen wir die Stadt ein, und schlugen dieArmee zurück, welche Antiochien entsetzen wollte. Wä-re eS nun nicht unverantwortlich gehandelt, wenn wirdas, was wir mit unsrem Schweiß und Blut errungenhaben, so leicht wieder fahren ließen?"
Aus diesem Briese sähe der Kaiser wohl ein, daßBohemund wieder der alte sey, der er immer gewesen,ohne sich auch nur in etwas gebessert zu haben. Seinwidersetzliches Betragen nöthlgte den Kaiser, zur Si-S 2 cherheit