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[1] (1790) (1790)
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türkischen Lägers so verändert- daß die Celten von allenSeiten kingeschiosse», weder Proviant einholen, nochihr Vieh zur Tränke führen konnten. Zn dieser äußer-sten Noch wagten die letztem aus Verzweiflung einedritte Schlacht. Die Türken fochten hier nicht mitLanzen und Pfeilen, sondern ganz in der Nähe mit demSähel in der Hand, und siegten nochmals. Wasnun zu thun? Der Kaiser, dessen wohlgemeinten Rathman vorhin so schnöde verworfen Harle, war nicht da.Man nahm seine Zuflucht zu Sangeles und Tzita, beydenen man sich erkundigte, ob nicht irgendwo in derNähe kaiserliches Gebiet läge? Alles, was berittenwar, floh mit Zurücklassung aller Bagage, die Strassenach dem Meer hin. Das ganze Lager siel den Türkenin die Hände; das Fußvolk wurde bis aus wenige, dieMan in Chorasan zur Schau aufführte, nieder gesäbelt.Sangeles und Tzitas kamen mit dem kleinen Resteder Reiterey in CoUstantinopel an, wo sie sich bald,nach gehalkner Rast, zu einem Zuge übers Meer nachJerusalem entschlossen, und die Bewilligung des Kai-sers dazu erhielten.

Sangeles eilte wieder auf seinen Posten, voll Be-gierde Tripolis zn erobern; hier aber überfällt ihn ei-ne tödrliche Krankheit. Kurz vor seinem Ende über-giebt er seinem Schwestersohn Wilhelm alle von ihmbesetzten Schlösser, und das Commando über seineTruppen. Ans die Nachricht von seinen Tobe schriebder Kaiser eiligst an den Dux von Cypern, und befahlihm, den Nicekas Chaliniss s mit vielem Gelde an Wil-helm zu schicken, und diesen zu bewegen, daß er demKaiser den Eyd leiste, den sein nunmehr in Gott ru-hender Oheim bis ans Ende treu gehalten habe. ZnRücksicht auf di«, oben berührte, Wegnahme von Lao-

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