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Nach Gottfrieds Tode, der in diese Zeit fällt, be-riefen die Lateiner in Jerusalem den SangeleS ausTripolis zu sich, um ihn zum König zu wählen. Ecaber lehnte den Antrag von sich ab, und verweilte sslange in Constantinopel, bis sie dem Grafen Balduinaus Edeffa die königliche Würde übertrugen; nachwelchem Vorfall seine Gegenwart dem Kaiser nochwillkommner war.
Zwey Brüder aus Flandern, Anführer eines Nor-mannischen Heeres, erschienen damals bey Constanti-nopel. Sie wollten gegen alle Vorstellungen des Kai-sers den Weg nicht einschlagen, den die übrigen Kreutz-fahrec genommen hatten, sondern gerade auf ChorasanloSgehen. Weil sie nun auf keine Weise von einemVorhaben, welches sie in das augenscheinlichste Ver-derben stürzte, abzubringen waren, so gab ihnen Ale-Huö den Sangeles und Tzitaö als Rathgeber undBegleiter mit. Sie nahmen auf ihrem Marsche nachArmenien Ancyra ein, giengen über den Haly, undtrafen auch eine Stadt an, die von chriechischen Christenbewohnt war. Die Piester dieses Orts giengen ihnenmit vorgetragnen Crucifipen und Evangelien im geist-lichen Ornate entgegen. Allein jene Unmenschen wuß-ten von keiner Schonung gegen Glaubensgenossen, diesich noch dazu von ihnen alles gute versahen. Siesielen mit unerhörter Wuth über sie her, ermordetenPriester und Layen, und setzten nach verübter That un-bekümmert den Weg nach Amasea fort. Die Türken,als erfahrne Krieger, verbrannten zuvor, ehe sie denFeind aufsuchcen, alle Lebensmittel, die irgend im Lan-de aufzufinden waren. Das erste Treffen, welches sielieferten, fiel schon glücklich für sie aUS; der folgendeTag war wieder blutig. Nun wurde die Stellung desDenkwärdigk.I.B. S türki-