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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
271
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burt, als durch körperliche Schönheit und Starke aus'zeichneten, im Auslande als Sclaven behandelt wer-den sollten, schickte zu ihrer Besreyung einen gewissenBardales mit Geld und Briefen an den AmerimnaSnach Babylon, der sogleich nach Durchlesung des kai-serlichen Schreibens alle Grafen ohne Lösegeld fteygab,Gottfried ausgenommen, der schon durch seinen Bru-der Balduin war losgekauft worden. Die befreytenGrafen erhielten zu Constantinopel die beste Aufnah-me, und wurden reichlich beschenkt nach Hause gelas-sen. Gottfried bestieg wieder seinen Thron, und Bal-duin gieng nach Edeffa.

Um diese Zeit bekam Sangeles den schriftlichenAuftrag vom Kaiser , Laodicea an den AndronicuSTzintzikukas, Maraceus aber und Balaneus an dieje-nigen verabfolgen zu lassen, die unter dem EumathiuS,damaligen Dup von Cypern, standen, mit Eroberungder übrigen Schlösser aber fortzufahren. Er chat,was ihm befohlen war, überlieferte die Festungen, undnahm Antaradium ohne Schwertfchlag ein. Hierrückte ihm ApapakaS von Damaskus mit einem über-legenen Heer entgegen, dem er ohne eine Kriegslistnicht gewachsen gewesen wäre. Er redete nämlich mitden Einwohnern ab, daß er sich an einer Stelle diesersehr großen Festung verborgen halten wolle; wenn Apa-pakaS nun fragen würde, wo er wäre, so sollten sie ihmantworten : Sangeles sey über alle Berge. ApapakaSkömmt und wird durch die Reden der Einwohner, unddurch ihr gefälliges Betragen jo sicher gemacht, daß ersich, müde von dem überstandnen Marsche, nahe ander Stadtmauer lagert, und seinen Leuten erlaubt, ihrePferde auf die Weide zu treiben. Mitten am Tage,da die Sonne recht heiß brannte, bricht Sangeleö mitseinen vierhundert Soldaten zu den Thoren hinaus,

und