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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
270
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Tage kaum hinreichten, sie in die Stadt zubringen. ....

Von Antiochien machten sie sich nach einer kurzenRast auf den Weg nach Jerusalem. Vohemundblieb der Abrede gemäß als Befehlshaber der Festungzurück. - Unterwegs bemächtigten sie sich vieler an derSee gelegnen Schlosser. Welche zu fest waren, undsich hartnäckig vertheidigen konnten, wurden vorbeygegangen. Die Belagerung von Jerusalem war ineinem halben Monat beendigt. Bey der Eroberungkamen viele Türken und Juden ums Leben. Da sienun so'weit alles unter ihre Botmäßigkeit gebracht hat-ten, und sich keiner blicken ließ, der ihnen den Besitzdes Eroberten streitig machte, so übertrugen sie Gott-frieden die höchste Gewalt unter dem Titel eines Kö-nigs. Der Ruf ihrer siegreichen Waffen verbreiteresich bis zum Babylonischen Amerimnas (Fürsten).Er schickte ein zahlreiches, aus Armeniern, Arabern,Saracenen und Agarenern zusammengesetztes Heerins Feld, gegen welches die Celren bey Ramel (Rama)wo der heil. Georg die Märtyrer Krone empfieng, daöerstemal glücklich fochten, den folgenden Tag aber denKürzcrn zogen, und sich bis Ramel zurückziehen muß-ten. Hier sielen sie alle, bis auf den einzigen Bal-duin, der aus edlen und weisen Absichten in Ramelfeine Zuflucht nicht suchen wollte, in kurzer Zeit inFeindes Hände, und wurden theils umgebracht, theilsgefangen nach Babylon geführt. Unterdessen triebBalduin, wo er nur konnte, Franken sowohl zu Pferdals zu Fuß auf, übersiel mit ihnen die Babylonier,als sie eben Japha (Joppe) bedrohten, und schlug sicauö dem Felde.

Der Kaiser, den eS sehr bekümmerte, daß so vieleMe Grasen, die sich eben so sehr durch ihre hohe Ge-