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[1] (1790) (1790)
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an den Tag legen, und unaufhörlich zu Gott flehen.Alsdann will ich die Gnade deö erzürnten Himmelsfür euch erbitten."

Der Rath wird befolgt. Einige Tage nachherentdeckte Peter aus göttlicher Eingebung dev vornehm-sten Grafen, daß zur rechten Hand unter dem Altarein heiliger Nage! vom Kreutze Christi liege. Mangrub, fand aber nichts. Nach einem inbrünstigen Ge-bet befahl er noch einmal zu graben, und siehe dergesuchte Nagel kam zum Vorschein. Voll unaus-sprechlichen mir heiligem Schauder vermischten Ent-zückens brachte man ihn zu Perern, und bewilligte ihndarauf dem schuldlosesten unter allen, dem SangeleS,zum Gebrauch bey Gefechten.

! Den folgenden Tag brachen die Celten durch eine

verdeckte Pforte zur Stadt hinaus. Der Graf vonFlandern erbat sich von den übrigen die Erlaubniß,daß er zuerst und bloß mit drey andern in die Türkeneinhauen dürste. Ehe das Treffen angieng, stieg ervom Pferde, beugte sich dreymal zur Erde und riefGott um gnädigen Beystand an. Gott mit uns,war daö Feldgeschrey, unter welchem er mit seinenGefährten gegen den Hügel rannte, auf dem Kurpaganhielt. Was ihnen im Wege stand, streckte die Lanzen,die Hand des Allmächtigen waltete über die Christen.Der kühne Angriff dieser vier edlen Ritter jagte denTürken ein so plötzliches Schrecken ein, daß sie noch,ehe die Schlacht förmlich ansieng, den Rücken wand-ten. Tausende von ihnen ertranken im Flusse. IhreLeichname dienten den nachsetzenden Siegern zurBrücke. Nachdem die Celcen den geschlagnen Feindweit genug verfolgt hatten, kehrten sie in das türkischetager zurück, wo die Beute so groß war, daß dreyßig

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