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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
256
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dem See zeigten sich die Fahrzeuge des Butumites,der den Nicäern nochmals das billige Anerbiechen desKaisers wiederholte. Kurz es entstand ein solches pa-nisches Schrecken in der Stadt, daß sich keiner hinterdie Verschanzungen hinauswagte. Jetzt blieb denBelagerten weiter nichts übrig, als sich zu ergeben.Butumiceö zeigte ihnen die Urkunde vor, welche ihmAlexius zu dem Ende mit gegeben hatte, kraft derenallen und jeden des Kaisers Gnade, vorzüglich derSchwester und Gemahlin des Sultans, welche letzteredes TzachaS Tochter war, Geld und Ehre im vollenMaaße versprochen war. Nachdem sie den Inhaltdieser Urkunde angehört hatten, gestatteten sie dem Bu-tumitcS den Eintritt in die Stadt, der sogleich ineinem Schreiben dem Taticiuö ankündigte, der Fangsey schon so gut als gewiß, er dürfe nur noch dieSchlinge zuziehen. Am folgenden Tag mit Sonnen-aufgang solle er sich in Verbindung mit den Geltenzum Sturm bereit halten.

Es war dieß blos ein Kunstgriff, um die Ccltenglauben zu machen, Butumstes habe die Stadt mitstürmender Hand erobert. Indem nun die Ersten an-rennen, laßt BukumikeS die kaiserlichen Fahnen undPaniere oben auf den Mauern auspflanzen, und un-term Getöse der Feldmusik: Es lebe der Kaiser! auö«rufen. So bald die übrigen kaiserlichen Truppen ein-gezogen waren, forderte Butumitcs die Schlüssel zudem einzigen noch nicht verschlossenen Thore ab, theilöden Ersten das Eindringen zu verwehten, theilö ausFurcht vor den in Nicäa befindlichen Satrapen, dienoch immer stark genug waren, .ihn.mit seiner weit ge-ringem Mannschaft zu überwältigen. Die Machtder Satrapen schwächte er durch folgende 4ist. Ecstellte ihnen alle jene Belohnungen und Würden, die