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[1] (1790) (1790)
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in Constantinopel ihrer warteten, so reihend vor, daßsie sich entschlossen, deöNachtö in kleinen Haufen hin-tereinander über den See nach Georgsstadt zu Ro-domern und Monastras zu gehen, denen er den sehrklugen Rath gab, jeden einzelnen Haufen, so wie erauö dem Schiffe stieg, unverzüglich weiter fort zuschaffen, ohne die Ankunft der nachfolgenden abzu-warten.

So lange dieser Rath befolgt ward, gieng esrecht gut. Ais sie aber nicht mehr darauf achteten,und die Türken in großem Schaaren ziehen ließen,wurden sie von der überlegnen Menge derselben beyNacht überfallen, und als Gefangne auf die Straßegebracht, die zu dem Lager des Sultans führte. Aufdem Berge Azula hielt der Zug etwas inne, um aus-zuruhcn. Monastras, der oaö Türkische als seinehalbe Muttersprache vortrefflich redete, und Rodomer,der es in seiner langwierigen Gefangenschaft auch ziem-lich gut erlernt hakte, suchten hier die Türken durchgute Worte zu ihrem Vortheil zu bewegen.Warum,sprachen sie, wolltet ihr uns, ohne den geringstenNutzen davon zu haben, das Leben rauben? Anstatt euren Landsleuten nachzuthun, die jetzt die ausge-zeichnetsten Gunstbezeugungen des Kaisers genießen,beraubt ihr euch muthwillig des Glücks, das euch mitoffnen Armen erwartet. Heißt dieses klug gehandelt,wenn ihr euch in augenscheinliche Gefahr stürzt, derihr doch ohne Mühe entgehn könnet? Wer sicherteuch, daß ihr nicht von Gelten oder Kaiserlichen aufge-fangen werdet? Wollt ihr uns folgen, so thut esnoch jetzt. Wir schwören bey Gott, soll euch nichtgereuen. Nehmt doch erst das, was euch der Kaiserzugedacht hat, und denn mögt ihr, wenn es euch ge-fällt, als freue Leute hingehn, wohin ihr wollt."

Denkwärdigk. l. B. R

Die