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[1] (1790) (1790)
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mund voll Erstaunen, ivär ich Bescher dieser Schüße,O dann müßt ich auch langst Herr vieler Länder seyn."Alles, was ihr hier seht, sprach sein Führer, ist vonheute an euer. Wer war froher als Bohemund? VollFreude begab er sich in seine Wohnung, und harteman'6 glauben sollen? wicß unwillig die Trägerzurück, die ihm den Reichthum überbrachten. DielenSchimpf sagte er, Hab ich nicht vom Kauer vermachet.Ich mag nicht, was ihr mir bringt. Er nahm esaber doch gerne, als der Kaiser cs ihm zum zweytennral Überbringer! ließ.

Bohemund war von Natur der arglistige Mensch,und an Bosheit, wie an Tapferkeit, allen durchziehen-den Lateinern so sehr überlegen, als er ihnen an Machtund Vermögen nachstand. Sein Wankelmuth gehörtzu den charakteristischen Zügen, die allen Lateinern ge«mein sind. Unzufrieden darüber, daß er kein eignesLand besaß (9;), entfernte er sich aus seinem Vaterlande,um unter dem Vorwände am heil. Grab seine Andachtzu verrichten, sich eine eigne Herrschaft zu erringen,vorzüglich, wenn es angienge, dem Wunsche seinesVaters gemas sich auf den römischen Thron zu setzen.Dahin zweckte der Antrag ab, den er dem Kaiser mach-te, ihm das Domestieat des Morgenlandes zu verleihen.Dieser aber merkte die geheimen Absichten, welche Bo-hcmttnd dabey im Sinne führte, und untergrub sieeben so glücklich als sie listig angelegt waren. Dennerreichte Bohemund seinen Zweck, so erhielt er zugleichGelegenheit, sich auf eine listige Art alle Grafen zuverbinden. Darum antwortete ihm der Kaiser aussein Gesuch: er könne ihm die Bitte nicht eher gestat-ten, als bis er seine Treue gehörig geprüft Hatto. Dochließ er es weder gegen ihn selbst noch gegen seine Gru-sen , an Ehrenbezeugungen und Geschenken fehlen, berief

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