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stehende Ankunft machte, daß sie ihn durch mancherlryVorwand zu hintergehen suchten. Endlich leisteten ihmalle, in Gottfrieds Gegenwart, die er zu dem Endeaus Pelecanum zu sich eingeladen hatte, den ver-langten Eyd.
Als dieß geschehen war, setzte sich ein edler Grafauf den kaiserlichen Thron. Der Kaiser schwieg dazu,weil er schon längst mit dem frechen stolzen Sinn derLateiner bekannt war. Allein Graf Balduin zog ihnunwillig herab. Es ziemt sich nicht, sprach er, in desKaisers Gegenwart, für dessen Vasallen ihr euch soebenerklärt habt, sich dergleichen herauszunehmen. Es isthier am römischen Hofe nicht Sitte, daß Unterthanenund Vasallen, die dem Kaiser geschworen haben, sichneben ihn setzen, und Ihr müßt euch nach der Sitte je«des Landes bequemen. Der Graf antwortete nichts,sah aber den Kaiser trotzig an, und sagte in seinerSprache. „Seht wie der Bauer dort in Anwesenheit >so vieler Fürsten allein sitzt." Alexius ließ sich dieseWorte verdolmetschen, rief ihn, als die übrigen ihrenAbschied genommen hatten, zu sich hin, und fragte, wer,woher, und aus welchem Geschlecht« er sey?" Ichbin, war die Antwort, acht fränkischer Herkunft (9 z), auseinem edlen Hause entsprosten. In dem Quartier derGegend, wo ich her bin, steht eine alte Kirche, wo-rinn jeder, der einen Zweykampf bestehen will, sich invölliger Rüstung dem Schutze Gottes empsielt, undseinen Gegner erwartet. In diesem Quartier Hab ichlange zugebracht, aber es erschien keiner der mir Fehdebot. „Wenn ihr, erwiederte der Kaiser, damalsStreit suchtet, und nicht fandet, so werdet ihr jetztdesto leichter dazu kommen. Ich rache euch, stellteuch weder in das Hintertreffen, noch an die Fronte,
sondern