Constantinopel in Epidamnus (so haben wir mehr-malS Dyrrachium genannt) eintraf, und den Hugo ak-holte. Er nahm auf dem Rückwege nicht die geradeStraße, sondern einen Umweg über Philippopolis, umnicht mit dem starken noch folgenden keltischen Heerezusammen zu treffen.
Hugo erhielt vom Kaiser eine ehrenvolle Aufnah«me und viele Geschenke, wofür er sich, ohne fernemAnstand, durch den bey den Lateinern gewöhnlichenEyd, als seinen Vasallen erklärte.
Nach ohr.gefähr 14 Tagen landete Bohemundmit vielen Grafen, und einer zahlreichen Armee beyKabalio, unweit Bouse. (Ich muß nochmals wegender vielen barbarischen Namen, die meine Erzählungentstellen, um Vergebung bitten. Hat doch Homer,um vollständig zu seyn, sich nicht gescheut, Böotierund mehrere ungriechische Benennungen von Inseln inseinen Gedichten aufzuführen.) Zunächst nach Bohe-mund seegelte GrafPrebentzeö (y i) (von der Provence)mit 1 500 Soldaten und 80 prächtigen Pferden, auf ei-nem großen dreymastigen Schiffe ab. Es führte 200Ruderknechte, und noch drey kleinere Schütten folgten.Die Fracht kostete 6002 goldene Stacercn. Um derkaiserlichen Flotte nicht zu begegnen, nahm eö seinenLauf nicht auf Aulon, wohin die übrigen Lateiner allezu seegeln pflegten, sondern steuerte gerade auf'Chima-ra. Allein diese Vorsicht half nichts. Maurocatacalowußte schon längst, daß er in See gehen wollte, undlegte sich mit zwey - und dreyrudrigen Schiffen, nebsteinigen Jachten bey Kabalio, Ason gegen über, wo erdie große Flotte verlassen hatte, vor Anker. Der so-genannte zweyte Graf nahm mit seinem Fahrzeuge,dag in der Schiffersprache Epeusacon heißt, eine solcheStellung, daß ihm nicht wohl entgehen konnte, weffn
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