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Hände gen Himmel, und erflehten dem Kaiser den See»gen des Himmels.
Nun zog sich dieser nach klein Nieäa zurück, woer zwey Tage anhielt, und rückte darauf nach Adria-Nopel, wo er im Hause Silvesters abstieg. Hier fan-den sich mehrere Komanische Anführer bey ihm ein, dieunter dem Schein, als wenn sie Ueberlaufer waren,für ihre Landsleute nur Zeit zu.'weiterm Vordringen ge-winnen wollten; denn schon in der dritten Nacht warensie wieder verschwunden. Kaum hatte der Kaiser ihreFlucht erfahren, so wurde an die Befehlshaberin den Gebürgen Eilboten abgeschickt, die ihnen denBefehl bringen mußten, alle Wege genau zu bewa-chen, damit keiner von den Flüchtlingen, welche dieStraße in ihr Vaterland gegangen waren, durchfthlü-pfen möchten. Er selbst rückte mit seinem Heer bisScutarion, i g Stadien von Adrianopel, und den fol-genden Tag bis Agathonike. Die Comaner standennicht weit von ihm bey Abilebo.
Das viele Feuer welches im Lager brannte, zeugtevon ihrer übergroßen Menge. Unter diesen Umstän-den wurde im Kriegsrath beschlossen, den Feldherrnder auswärtigen Hülfstruppen, UzaS, Karaha, undMonastras den Auftrag zu geben, vor jedem Zelte > 5auch mehrere Wachfeuer anzünden zu lassen, damit dieFeinde auf den Glauben gebracht würden, als ob daskaiserliche Heer so ausserordentlich zahlreich wäre. Wirk-lich ließen sich auch die Scythen tauschen, und wagtenes nicht, den ersten Angriff zu thun. Den folgendenTag rückte ihnen der Kaiser entgegen, und brachte siezum Weichen. Um nun den Sieg desto besser verfol-gen zu können, mußten die leichten Truppen eine Wen-dung machen, wodurch sie dem Feinde von vorn angrif-sen, «ährend daß ihm die Uebrigen in den Rücken fie-P 2 len.