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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
225
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Vorzeigung ihm der Cchloßhauptmann in allen Stü-ckcn, unbedingt Folge icrsien sollte. In der Zstachtschoß er einen Pfeil in die Festung, woran das kaiser.liehe Schreiben befestigt war, damit sich der Haupt-mann bey Zeiten gehörig vorbereiten könne.

Mit Tages Anbruch begab er sich selbst dahin, un-ter dem Vorwände, die Uebergabe des Schlosses zuvorin Richtigkeit zu bringen. Auf ein verabredetes Zei-chen erschien Diogenes mit einem sehr geringen Gefolge.Er wurde prächtig ausgenommen, zuerst in ein Bad,und dann mit seinen Begleitern zur Tafel geführt, beyder sie auö vollen Schläuchen so viel Wein kranken,daß sie sinnlos zu Boden stürzten. In diesem Zustan-de wurden sie alle, bis auf den Diogenes, ermordet.

Katacalo, der, wie wir oben sagten, den Koma-ncrn immer auf dem Fuße folgen mußte, kam itzt bisvor Putze, welches er um so sichrer konnte, da Dio»genes in dieser Festung gefangen saß, der größte Theildes Comanifchen Heeres aber auf Streisercyen aus-gegangen war, durch welche die Gegend so beunruhigtwurde, daß Alacaseus seinen glücklichen Fang dem Kai-ser nicht benachrichtigen konnte. Indessen fand er dochMittel, den falschen Diogenes, der Hauptstadt naher,nach Tzurulum zu bringen, wo sein Schicksal nicht lan-ge unentschieden blieb. Die Kaiserinn Mutter schickteihm hier den Verschnittenen Eustachius Kyminianus,Drungar der Flotte entgegen, der ihn bis nach Con-stantinopel schaffen, vorher aber durch den Türken Ka-myres blenden lassen mußte.

Die beständigen Streisercyen der Komaner triebenden Kaiser aus seinem jager bey Anchialus auf. DieNachricht, welche er in klein Nicaa erhielt, daß Kitzesmit ohngesähr 12020 Comanern und vieler Beute aufDenkwürdig?. I. S. P dem