Ans dieser Verlegenheit riß ihn ein gewisser Ala-caseuS, der sich erbot, den vorgeblichen Diogenes mitLisi in die Falle zu locken, und es auch glücklich bewerk-stelligte. Er schor sich Bart und Haupthaar ab, ent-stellte seinen Körper noch auf andre Weise, und flohals ein jämmerlich mißgehandelter Mensch zum Dio-genes. „Ich bin redete er ihn an, der Sohn desMannes, der mit eurem Vater in großer Freundschaftgelebt hat. So grausam, wie ihr mich hier seht, hatmich Alexius behandelt. Eurentwegen, Kaiser^ Hab ichdie D.ualen erlitten, von denen mein gräßlicher Anblickzeugen kann. Seitdem ihr das kaiserliche Gebiet be-tratet, bemächtigte man sich meiner Person, aus demgegründeten Verdacht, daß die Freundschaft unsrer El-tern auch auf ihre Kinder übergehen möchte. Ich binaus dem Verhaft entsprungen, übergebe mich jeht eu-rem Schutze und will euch Dienste leisten, für die ihrmir gewiß danken werdet."
Der Scheinkaiser nahm ihn mit Freuden an, undfragte ihn um Rath, wie er wohl am besten zu.seinemZweck gelangen könne.
Seht dort jenes Bergschloß, Putze, mitten in einerweiten Ebene gelegen, in der eure Pferde Wochenlangreichliche Weide finden können. Hier müßt ihr, eheihr nach Constantinopek aufbrecht, einige Rasttage hal-ten, und die Zeit nur dazu anwenden, euch mit dembenöthigten Proviant zu versehen. Gefällt euch meinVorschlag, so verpflichte ich mich, euch den Besitz des .Schlosses, dessen Befehlshaber mein alter guter Freundist, ohne Schwertschlag zu verschaffen.
Der Vorschlag wird gebilligt. Alacaseus konntedieses Versprechen ganz sicher khun, weil er eine schrift-liche Vollmacht vom Kaiser bey sich führte, auf deren
Vor-