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dem scheinbarsn Vorwände, ihn auf den Thron zu sehen,m unser Gebiet cinsallen konnten.
Gegen diese Barbaren mußte sich Alexius in diebestmöglichste Verfassung sehen; die engen Paste, wa-ren, wie wir oben zeigten, schon gehörig besi tzt. NachVerlauf einiger Zeit ließen sie sich in den Donangegen-den blicken. Alexius legte dem Kriegsrati), in wel-chem die vornehmsten Osstciere, seine Verwandten undBlutsfreunde saßen, die Frage vor, ob er gegen sieins Feld rücken solle. Alles war darwieder. Nunwollte er zwar nicht nach eigner Willkühr verfahren,aber doch auch gewiß wissen, was er eigentlich zu rhunhabe. Es blieb ihm also nichts übrig, als den Aus-spruch der Gottheit zu erwarten.
Zu dem Ende betrat er in Begleitung aller §>fsi-ciere und Pnester zur Abendzeit die große Kirche Got-tes. Auch der Patriarch Nicolaus war zugegen, derdem abgeseßkcn Eustratius Garidas im Jahr 1084auf den patriarchalischen Stuhl gefolgt war. Dieserlegte auf den Altar zwey versiegelte Tafeln, welche dieFragen enthielten, ob die Comnencr den Feldzug auf-schieben sollten oder nicht?
Die ganze Nacht hindurch wurde Gottesdienst ge-halten. Mit Tages Anbruch eröffueke man in allerGegenwart die Tafeln und fand eine bejahende Antwortdarinnen. Mehr brauchte es nicht, um den Kaiser zubewaffnen. Er ließ durch Briefe, die er durch dasLand schickte, ein allgemeines Aufgebot an seine Armeeergehen, und trat sogleich den Marsch an. Unwrwe--ges schickte er seinen Schwestermann Cäsar Nicephs-rus Melissenus, Georg Paläolog, und seinen Schwe-stersohn , Johannes Taronita nach Beroe, um so wohldie Stadt, als die umliegende Gegend zu decken. Ein
andrer