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[1] (1790) (1790)
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entstand ein austerordentlicher Tumult unter den Anwe-senden. Ein Thei! konnte die unerhörte Langmulh LesKaisers nicht genug erheben: ein andrer forderte dieVerwiesenen zurück, und wollte sie mit dem Tode be-straft wissen. Der Kaiser winkte ihnen Stillschweigenzu:Ihr müßt, sagte er, meinen Vortrag nicht un-terbrechen- Ich verzeihe, und bin wieder der ncmlichegegen euch, der ich vorhin war.

Indem der Kaiser hier seinen gnädigen Willenverkündigte, wurden Diogenes und Kekaumenes Kata-calo ihrer Augen beraubt. (Es geschähe am Tage desGedächtnisses der Apostel) Man sagt bis auf den heu-tigen Tag, daß es ohne Wissen und Willen des Kai-sers geschehen sey; Gott mag cs entscheiden. Ich ha-. be bisher nichts Zuverlässiges darüber in Erfahrungbringen können.

So hatte sich denn Alexius mit Gottes Hülse auseiner drohenden Lebensgefahr gerissen- Nun säumte erauch ferner keinen Augenblick, uni bald in Dalmatienzu seyn. Schon war er bey Lipenium vorbey, als ihmBolkan, der. sich gegen eine so zahlreiche Armee zuschwach hielt, dis vorteilhaftesten Friedensvorschläqeanbiethen ließ. Er versprach, den vorhin abgeschlosse-nen Traktaten gemäß, Geissel zu stellen, und sich künf-tig ruhig zu verhalten.

Alexius nahm dieß Anerbiethen bereitwillig andenn warum sollte er Christenblut vergießen, da er sei-nen Zweck, ohne Schwertschlag erreichen konnte. Bol-kan kam selbst zu ihm, in Begleitung seiner Anver-wandten, und der vornehmsten von den Zupanen, (gi) undübergab ihm, ausser zwanzig andern Personen, seineHeyden Neffen, Uresis und Stephan Bolkanus, alsGeissel. Nach so glücklich beendigtem Feldzuge kehrte