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Mitschuldiger angesehen zu werden. Feyerliche Stilleherrschte in der Versammlung. Jeder heftete seinenBlick ans den, der an der Thür des Zeltes stand: unddieser war TaticiuS, ein Mann mächtig in Worten undThaten. Dieser ließ auf einen Wink des Kaisers dieAußenstehenden hinein. Sie schritten langsam undfurchtsam einher, als wenn sie den Weg zum Blutge-rüste gierigen, und stellten sich in Reihen. Wennbcym Anblick so vieler Menschen in dem Herzen desKaisers, unter den gegenwärtigen Umständen, angst-volle Besorgnisse emporstiegen, wer mag es ihm alsein Zagen an dem Beystande der Vorsehung ausle-gen? Aber doch faßte er Muth, und hob seine. Rede an r
Ihr wißt, daß ich dem Diogenes nie etwas zu lei-de that. Nicht ich, ein andrer, entriß seinem Vaterden Scepter. Seit dem mich Gott auf den Thronsehte, Hab ich ihn und seinen Bruder, nicht alleinstandesmaßig versorgt, sondern auch, als waren siemeine Kinder, beyde mit der zärtlichsten Sorgfalt be-handelt. Mehr als einmal machte sich NicephoruS ge-gen mich des Hochverraths schuldig, und erhielt Ver-zeihung. Ich sah, daß er verstockt blieb, und verbargdoch aus großer Schonung seine Vergehungen. Mei-ne Wohlkhaten rührten sein gefühlloses Herz nicht.Statt des Danks, sollte ich aus seinen Händen denTod empfangen.
Er schwieg. Kein andrer als ihr, rief die ganzeVersammlung, kein andrer sott unser Kaiser seyn. Lei-der dachten die mehresten anders, als sie sprachen.Sie führten diese Sprache nur, um der Gefahr zu ent-gehen. Dieses Umstandes bediente sich der Kaisertumallen seine Gnade wieder anzukündigen, weil es ihmgenug war, die Hauptverbrecher bestraft zu haben.Kaum hatte er seine Erklärung von sich gegeben, s»
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