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Sein Betragen, das er ihr gegen Maria annahm,zeugte von der sortvaurenden Freundschaft, die er schonvor der Throudesteigung für sie unpsunden hatte. Erunterdrückte sorgfältig alles, waS sie betraf, und thatals ob er gar nichts davon wüßte. Man trug sich al-lenthalben mit dem Gerüchte, ihr Sohn ConstantinPorphyrogenetos habe den Diogenes Nicephorus beymKaiser verrarhen. Dieß aber ist bloße ungegründeteVolkssage; vielmehr haben eö seine eigne Vertrautengerhan.
Als Nicephorus schon in guter Verwahrung saß,verfielen die übrigen Gefährten seines Entschlusses, dienoch nicht in Verhaft genommen waren in eine Unruhe,die sich nur zu deutlich in ihren Handlungen ausdrückke.Dagegen standen die Getreuen des Kaisers für das Le-ben und die Wohlfahl t desselben in keine geringe Be-sorgniß. Alexius selbst erkannte seinen Zustand, alsden bedenklichsten, den er je erlebt habe. Bürger undSoldaten hatte Nicephorus von ihm abtrünnig gemacht.Aeusserst geringe war die Anzahl derer, auf die er sichverlassen konnte, und doch mußte er strafen.
Alle riechen ihn, den Nicephsrus und KekaumenosKatacalo, als die Häupter der Verschwörung, an ihrenGliedern zu verstümmeln. Aber er milderte die Stra-fe dahin, daß er sie in Cäsaropoliö bloß als StaatS-gefangue in Verwahrung bringen ließ, ohne irgend eineschwerere Züchtigung über sie zu verhängen. Zu die-sem gelinden Urtheil trug die alte in seinem Herzen nochfrische Zuneigung gegen den ersten, das meiste bey.Seiner Schwestermann Michael Tauronites und nocheinen gewissen andern verwieß er ins Elend, und zogihre Güter ein. Ueber die andern stellte er nicht ein-mal ein Verhör an, um sie durch eine großmüthigeVerzeihung ihrer Fehltritte zu beschämen.
O 2 Gegen
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