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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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210
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zerfleischt haben, wenn nicht Alexius selbst sie daran ^verhindert hätte. Als ihm einige riechen, er solle we°nigstenS den Menschen aus der Hauptstadt entfernen, soantwortete er: Was mag der Wächter chun, so Gottdie Stadt nicht bewahret? Ihm Hab ich mein Lebenempfohlen, wer um mich besorgt ist, erstehe mir dengöttlichen Schuh! Der Meuchelmörder blieb also ruhigin Constantinopel, und genoß reichliche Geschenke vonder Grvßmuth des Kaisers. Man sagte sich schou da-Mals ins Ohr daß Diogenes ihn zum Mörder gedun- A,gen habe, aber der Kaisir nahm es übel auf, wennman nur etwas davon erwähnte. ^

So weit diese Geschichte. Da nun Diogenes zukeinem Geständnisse gebracht werden konnte, wurdeer mit einer Wache in das Zelt deö Muzaces abgeführt, .der ihn die Nacht über in sichrer Verwahrung haltenmußte, doch ohne ihn zu fesseln oder auf eine andre M-Art zu mißhandeln. kakt«

Hier betrug er sich bey nochmals angestellker Unter-suchung, so ungeziemend, daß ihn Muzaces, wiewohlseinem erhaltnen Befehl zuwider , auf die Folter span-nen ließ. Kaum wurde sie angezogen, so schrie er, erwolle alles alles bekennen. Man spannte ihn aus undrief den kaiserlichen Sccrekar Georg Kamekeros herein,der die Aussage protocoliirte. Das Protocoll, nebstden bey ihm gefundenen Briefschaften, händigte denMorgen darauf Muzaces dem Kaiser ein. Aus denletztem ergab es sich, daß die Kaiserin Maria um seineschlimmen Absichten zwar gewußt, ihn aber doch ernst-lich davon abgerathen habe Was Alexius am meistenwehe thak, war, daß die angesehensten und größtenMänner in diesen Papieren als Mitschuldige erschienen.

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