Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
208
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imtevhaltendchn Gespräch, bescheiden ans Verstellung,,sonst der unbändigste Metzsch, wenn er zum Zorn ge-recht wurde,.von einer Aibesstarke, daß er es mit ei-nein Zücsen Härte , auchchmen können, übrigens vonbräunlicher- Gesichtsfarbe, breiter Brust, und einerganz ungewöhnlichen Größe. Alan war ganz Auge,wenn man ihn den Ballon schlagen, reiten, Pf.iw ab-schießen, Lanzen werfen, oder sein Scremoß tummelnsah. Diese Geschicklichkeit, machte ihn bey Jeder,mann beliebt. Vorzüglich stand er deym ÄAchsel Ta»röniteö rn. großer Gunst, der ein Sch'vesterma.m desKaisers war/ und den Titel Panhypersebastos führte-

Alenus hakte ihm nun lange genug nachgesehen«'Der Gedanke an alle die Wohlthaten, welche er ihmerwiewn, der unerhörte Undank mit dem er dafür be-lohnt ward, die augcnsch.cum'che Gefahr, welche itzt of-ferwar über seinem Haupte schwebte, alles dieß mußteihm nothwcnsiq ctu andres Betragen gegen densel.den lehren. Doch hakte noch immer herzliche innigeZuneigung'gegen den Nicephorus so viel Gewalt überseinen Willen , daß es Hm nicht wenige Ueverwindungkostete, gegen ihn zu verfahren, als die Pflicht derSelbsterhaiknug ihm anriekh.

Nicephorus, hatte sich nach seinem letztem miß-lungenen Versuchs entschlossen, dcö Nachts nach Chri-stopolis zu entweichen. Abends vorher ersuchte er denConstankin um das schone schnelle Pferd, das ihm derKaiser verehrt hatte. Dieser verweigert es ihm,, weiler ein Geschenk nicht gern wcggeben wollte / das er den-selben Tag erst erhalten. Am folgenden Tage folgteer dem Heere, mk den Gedanken, an die Flucht be-schäftigt aber unschlüßrg, wenn er ihn auöführen sollte.Bey Serrä/ wo das Heer die Nacht über-liegen blich(es war der Grdächtnißtag des Märtyrers Theodor) (72)